Am 1. März 1975 gründete Wilfried Wietfeldt die Celler Brunnenbau GmbH. Der erste offizielle Firmensitz war in Celle
in der Fischerstraße 4.
Die Namensgebung für das Unternehmen war nicht so einfach, wie sich das die Firmengründer, Brunnenbaumeister Wilfried Wietfeldt,
und sein Partner Bodo Bieberneit vorgestellt hatten, denn die Vertreter der Industrie- und Handelskammer sahen Probleme, einem sich
gründenden Dienstleistungsunternehmen den Namen der Stadt, in dem es gegründet werden sollte, zu übertragen.
Die Standfestigkeit und Beharrlichkeit der Firmengründer wurde belohnt und so konnten ab März 1975 die ersten Aufträge
für seismische Bohrungen, Aufschlussbohrungen mit geophysikalischer Vermessung sowie der Bau von Grundwassermessstellen, Brauch-
und Trinkwasserbrunnen unter dem Namen Celler Brunnenbau GmbH angenommen und ausgeführt werden.
Die geradlinige Arbeitsweise von Wilfried Wietfeldt und Bodo Bieberneit sowie die Bereitschaft der ersten Mitarbeiter,
"Tag und Nacht" für das junge Unternehmen dazusein, begründeten den guten Ruf des Celler Brunnenbaus.
Auch die Qualifikation der Mitarbeiter ist ein Garant dafür, dass alle Bohrungen mit hervorragender Qualität
ausgeführt wurden und werden.
Schon nach kurzer Zeit waren die Räumlichkeiten, die die Fischerstraße bot, für das expandierende Unternehmen
zu klein und so verlagerte die Geschäftsführung das Unternehmen nach Wathlingen in den Triftweg.
Im Ausland konzentrierten sich die Aktivitäten zunächst auf die Ausführung von geophysikalischen Untersuchungen
und seismischen Bohrungen mit dem Schwerpunkt Türkei. Immer wenn anspruchsvolle Bohrarbeiten gefragt waren oder sind, war
und ist der Celler Brunnenbau ein verlässlicher Partner. Wenn Projekte für ein Unternehmen zu groß waren oder sind,
weil z.B. terminliche Zwänge eine ganz kurze Bauausführung erfordern, war der Celler Brunnenbau immer ein berechenbarer
ARGE-Partner und ist es auch heute.
Besondere Verdienste hat sich das Unternehmen auf dem Sektor "Bohrtechnische Untersuchungen" von kontaminierten Standorten
erworben. Für die Untersuchung von hochtoxischen Altlasten wurden Bohrverfahren und Messungen modifiziert, Bohrgeräte und
Bohrzubehör entwickelt und insbesondere Arbeitsschutzmaßnahmen verbessert, um das eingesetzte Personal bei solchen
Tätigkeiten sicher zu schützen.
Als in der zweiten Hälfte der 80er Jahre eine erneute Erweiterung des Betriebes notwendig wurde und das in Wathlingen nicht
möglich war, "erlagen" die Firmeninhaber Wietfeldt und Bieberneit dem Angebot der Stadt Celle, im neuen Industriegebiet
am Bruchkampweg in Celle den neuen Betrieb zu errichten.
Dies geschah in den Jahren 1987 und 1988. Seit 1988 operiert der Celler Brunnenbau vom neuen Standort aus und wird als großes
Celler Unternehmen auch seinem Namen gerecht.
Mit einem ständig wachsenden Bohrgerätepark wurden Kernbohrungen bis zu Teufen von 1200 erfolgreich ausgeführt.
Um die sehr gute Unternehmensentwicklung nachhaltig zu festigen, wurden in den folgenden Jahren in verschiedenen Regionen Deutschlands
Tochterunternehmen und Niederlassungen gegründet. (s. Unternehmensgruppe)
Da in Deutschland mittlerweile der Bedarf an Brunnenbohrungen rückläufig ist, wurde Ende der neunziger Jahre entschieden,
erweiternde Aktivitäten im Ausland aufzunehmen. Diese Entscheidung wurde auch im Hinblick auf die Erhaltung der
Arbeitsplätze in Deutschland getroffen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in den Ländern Afrikas, sowie
des Nahen, Mittleren und Fernen Ostens.
Aber auch die sich mit der europäischen Ost-Erweiterung ergebenden einmaligen Möglichkeiten werden aktiv genutzt.
Als jüngste Neugründung sei hierbei die Tochtergesellschaft celler brunnenbau romania mit Sitz in Bukarest zu nennen.
Die celler brunnenbau gmbh & co.kg wird in der Geschäftsführung neben dem Seniorchef, Brunnenbaumeister Wilfried
Wietfeldt von seinem Sohn, Dipl.-Kfm. Dirk Wietfeldt vertreten.